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Auch in Breitenfelde steht der Mohn in voller Blüte. Einfach ein fantastischer Anblick. ![]() Was für Farben ![]() Was für Farben ... ![]() Ein netter Anblick ... Wissenswertes über Bälau: Die erste bekannte urkundliche Erwähnung stammt aus dem Jahre 1194 [1]. In dieser Urkunde wurden die Modalitäten für die Aufteilung des Besitzes und der Einkünfte zwischen Bischof Isfried von Ratzeburg und dem Ratzeburger Domkapitel festgelegt. Auch findet Bälau Erwähnung im Ratzeburger Zehntregister von 1230 [2]. Ksp. Breitenfelde. Der herzogliche Vogt Hinrich zu Mölln überließ mit herzoglicher Bestätigung (1243 und 1249) das Dorf dem Kloster Reinfeld [3]. Im Jahre 1413 wurde Bälau dem Birgittenkloster Mariendal zu Reval verkauft [4] und zwar mit dem Zweck, hier das Birgittenkloster Marienwold zu errichten. Im Jahr 1428 [5] wurde das Kloster dann nach Marienwohlde bei Mölln verlegt und dort 1534 [6] von Soldaten niedergebrannt. Sehenswertes in Bälau: Bälau Stein Dorfteich Alte Geschichten und was man sich so alles erzählt: Beim Lusbusch befand sich ehedem angeblich eine große Steinkammer, in der einst die Räuber gehaust haben sollen [7]. Im Süden Bälaus soll eine mittelalterliche Burganlage gelegen haben [8]. Nordwestlich von Bälau soll sich eine mittelalterliche Burganlage befunden haben [9]. Bilder aus Bälau: Bälau – Winterimpressionen 2008 Bälau – Winterimpressionen 2009 [1] Urkunde über die Modalitäten für die Aufteilung des Besitzes und der Einkünfte zwischen Bischof Isfried von Ratzeburg und dem Ratzeburger Domkapitel von 1194, MUB I, 154. [2] Ratzeburger Zehntregister von 1230, MUB I, 375. [3] Kobbe, 252. [4] Kobbe, 252. [5] Findbuch Lankau, Anhang. [6] Findbuch Lankau, Anhang. [7] Kersten, 141. [8] Kersten, 141. [9] Dähn, 77. Wissenswertes über Bäk: Bäk wurde 1581 als Arbeitersiedlung oberhalb des Baches Bäk (Bubeke, wie es in Urkunden des fünfzehnten Jahrhunderts heißt) für die am Bach gelegenen (Kupfer)Mühlen gegründet. Dieser drei Kilometer lange Bach verbindet den Mechower mit dem Ratzeburger See. Dabei wird ein Höhenunterschied von rund 27 Metern überbrückt. Dem dadurch entstehendem Gefälle (große Höhe, kurze Strecke) verdankt das Tal der Bäk die vorwiegend im 16. Und 17. Jahrhundert erfolgte Nutzung der Wasserkraft. Das Tal der Bäk wurde deshalb auch Kupfermühlental genannt. Die Gemeinde Bäk gehört seit dem Jahr 1945 zu Schleswig-Holstein. Mit dem Barber-Ljaschtschenko-Abkommen vom 13. November 1945 wurde Bäk im Zuge von Flächenaustauschen aus der sowjetischen Besatzungszone herausgelöst und der britischen Besatzungszone zugeordnet. Sehenswertes in Bäk: Das paradiesische Kupfermühlental mit seiner fantastischen Flora und Fauna. Das Ehrenmal, welches am Orte des früheren Herrenhauses im Jahre 1928 errichtet wurde, zeugt von den Gefallenen des Ortes Bäk aber auch von denen der Nachbargemeinden. Die Einfassung des Ehrenmales besteht aus alten Ankerketten eines ehemaligen deutschen Kriegsschiffes. Alte Büdnerei Alte Geschichten und was man sich hier so alles erzählt: Die Bewohner von Bäk wohnen nicht „in Bäk“, sondern „auf der Bäk“. Dies ist auf die Lage des Ortes oberhalb der Bäk zurückzuführen und hat sich umgangssprachlich so bis heute erhalten [1]. Bilder aus Bäk 2011-04-17-Bäk – Wanderung mit dem NABU Mölln Last but not least: Noch zwei kleine Videos von der Bäk [1] Volksmund |
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