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Offenes Denkmal

Tag des offenen Denkmals

Der Tag des offenen Denkmals ist der deutsche Beitrag zu den “European Heritage Days”. Diese wurden im Jahr 1991 vom Europarat ins Leben gerufen. In der Bundesrepublik Deutschland wurde beginnend mit dem Jahr 1993 die Deutsche Stiftung Denkmalschutz mit der Koordination der Aktionen in Deutschland beauftragt. Mittlerweile findet der Tag des offenen Denkmals auch in allen anderen europäischen Ländern statt. In Deutschland ist diesem Ereignis eine eigene Internetseite mit vielen Informationen gewidmet. Diese Seite erreichen Sie hier.

Jeweils am zweiten Sonntag im September öffnen historische Bauten und Stätten, die sonst nicht oder nur teilweise zugänglich sind, ihre Pforten für die interessierten Besucher. Die Stiftung Denkmalschutz schreibt dazu: “Geschichte zum Anfassen”, das bietet der Denkmaltag dem Besucher dabei in wohl einmaliger Weise.

In fachkundigen Führungen berichten Denkmalpfleger an konkreten Beispielen über die Aufgaben und Tätigkeiten der Denkmalpflege. Archäologen, Restauratoren und Handwerker demonstrieren Arbeitsweisen und -techniken und lenken den Blick auf Details, die einem ungeschulten Auge verborgen bleiben.

Ziel des Tags des offenen Denkmals ist es, die Öffentlichkeit für die Bedeutung des kulturellen Erbes zu sensibilisieren und Interesse für die Belange der Denkmalpflege zu wecken.”

Unter der Rubrik “Lauenburgische Burgen” wird auf ein interessantes Buch von Herrn Arthur Dähn (Ringwälle und Turmhügel; Mittelalterliche Burgen in Schleswig-Holstein) hingewiesen. Das Vorwort zu diesem Werk schrieb Herr Prof. Dr. Joachim Reichstein, der frühere Leiter des Archäologischen Landesamtes Schleswig-Holsteins. Herr Prof. Dr. Reichstein schrieb: “[...] Offensichtlich haben die Kulturwissenschaften ihren Existenzgrund, den Resonanzboden Öffentlichkeit weitgehend verloren. Wie aber können Sie bestehen, wenn es nicht mehr genug Menschen gibt, die Unterrichtung über kulturwissenschaftliche Themen wünschen? Wie können Historiker und Archäologen überleben, wenn die Menschen fehlen, die nach der Welt von gestern fragen und in denen dabei ein Feuer brennt? Von selbst stellt sich eine breite Öffentlichkeit für die Kulturwissenschaften nicht ein. [...]” (Prof. Dr. Reichstein 2001, in: Joachim in Daehn, Arthur, 2001, Ringwaelle und Turmhuegel; Mittelalterliche Burgen in Schleswig-Holstein, Husum: Husum Druck- und Verlagsgesellschaft mbH u. Co. KG. p 5.)

Auch im Lauenburgischen öffnen jedes jahr am Tag des offenen Denkmales viele interessante Bauten und Stätten ihre Pforten, die sonst nicht zugänglig sind oder für die an diesem Tage spezielle Führungen angeboten werden.

Offenes Denkmal 2011

11. Sept. 2011; Thema: Romantik, Realismus, Revolution – Das 19. Jahrhundert

Das diesjährige Programm zum 11. Sept. 2011 können Sie unter diesem Link auf den Seiten der deutschen Stiftung für Denkmalschutz  einsehen.

 

 

Offenes Denkmal 2010

12. Sept. 2010; Thema: Kultur in Bewegung – Reisen, Handel und Verkehr

Auch im Jahr 2010 ist es der unteren Denkmalschutzbehörde in Ratzeburg gemeinsam mit vielen fleißigen Helfern gelungen, ein vielseitiges und interessantes Programm wie nachfolgend (kein Ansprcu auf Vollzähligkeit) aufgeführt auf die Beine zu stellen.

  • Basthorst – St. Marien Kirche (sonst nicht geöffnet)
  • Behlendorf – Kirche
  • Berkenthin – Kirche – Begräbnisstätte der Stecknitzfahrer
  • Berkenthin – Besichtigung der Rekonstruktion eines Salz-Prahmes
  • Bliesdorf – Herrenhaus mit denkmalgeschützten Park
  • Büchen – Marienkirche
  • Geesthacht – Industriedenkmal der Krümmeler  Dynamitfabrik
  • Groß Grönau – Siechenhaus
  • Groß Grönau – Wegekapelle
  • Gudow – St. Marien Kirche
  • Lauenburg - Altes Kaufmannshaus
  • Lauenburg – Altstadt
  • Lauenburg – Palmschleuse
  • Lauenburg – Schlossturm
  • Lütau – Hofensemble
  • Mölln – Historischer wasserturm
  • Mölln – St-Nicolai-Kirche
  • Mölln – Wanderung auf den Spuren des Hein Hollenbek
  • Nusse – Dorfkirche
  • Ratzeburg – Altes Stellwerk
  • Ratzeburg – Farchau – Bischofsburg
  • Ratzeburg – Dom und Domkloster
  • Ratzeburg – Friedhof
  • Ratzeburg – Radtour “Auf den Spuren der Kleinbahn”
  • Schnackenbek – Archäologische Exkusion mit Pkw (Fahrgemeinschaften) auf dem hist. Frachtweg

Details zu den Einzelveranstaltungen im Kreisgebiet finden sie u.a. hier

 

Offenes Denkmal 2009

13. Sept. 2009; Thema: Historische Orte des Genusses

Die nachfolgend aufgeführten Bauten und Stätten hatten am 13. September 2009 im Lauenburgischen anläßlich des Tages des offenen Denkmals geöffnet:

  • Basthorst -St.-Marien-Kirche
  • Behlendorf – Kirche
  • Berkenthin – Kirche Berkenthin
  • Bliestorf – Herrenhaus
  • Büchen – Marienkirche
  • Fuhlenhagen – St. Georgs Kapelle
  • Geesthacht – Krümmeler Wasserturm
  • Groß Grönau – St.-Willehad-Kirche
  • Gudow – Pfarrhof, St.-Marien-Kirche
  • Gülzow – St.-Petri-Kirche
  • Kuddewörde – Andreaskirche
  • Lauenburg – diverse Privathäuser an der Elbstraße, Heinrich-Osterwold-Halle, Palmschleuse
  • Mölln – Historischer Wasserturm, Kurpark, St.-Nicolai-Kirche
  • Nusse – Dorfkirche
  • Ratzeburg – Dom und Domkloster, Haus Mecklenburg
  • Witzeeze – Dückerschleuse

 

Offenes Denkmal 2008

14. Sept. 2008; Thema: Vergangenheit aufgedeckt – Archäologie und Bauforschung

Die nachfolgend aufgeführten Bauten und Stätten waren am 14. September 2008 im Lauenburgischen anläßlich des Tages des offenen Denkmals geöffnet:

  • Basthorst – St. Marien-Kirche
  • Behlendorf – Feldsteinkirche
  • Berkenthin – Kirche, Begräbnisstätte der Stecknitzfahrer
  • Büchen – Marienkirche, Kulturzentrum Priesterkate
  • Geesthacht – Krümmeler Wasserturm
  • Gudow – St. Marienkirche
  • Krumesse – St. Johanneskirche
  • Kuddewörde – Andreaskirche
  • Labenz – Historisches Fachwerkhaus
  • Lauenburg – Bahnhofsgebäude, Palmschleuse Mölln – St. Nicolai-Kirche, Stadthauptmannshof, obere Hahnenburger Kammerschleuse
  • Nusse – Kirche
  • Ratzeburg – Dom, Domkloster, Burg Farchau
  • Roseburg/Wotersen – Führung zur Grabungsstätte Burgstedt
  • Seedorf – Durchfahrtsscheune
  • Witzeeze – Dückerschleuse

U.a. konnte die Ausgrabungsstätte “Burgstedt” auf dem Gut Wotersen besucht werden. Dies war mit einer fachkundigen und interessanten Führung durch Herrn M.A. Schemainda vom Archäologischen Landesamt SH verbunden. Bilder von dieser Ausgrabungsstätte finden Sie unter dem Menüpunkt “Lauenburgische Burgen”. Auch die Marienkirche in Büchen stand den Besuchern offen. Hier gab es eine informative und sehr lohnenswerte Führung durch die Küsterin Frau Juckel. Mit Erlaubnis der Küsterin konnten so einige schöne Bilder im Inneren der Kirche gemacht werden, so z.B. vom Marienschrein und den herrlichen Gewölbemalereien.

 

Offenes Denkmal 2007

09. Sept. 2007; Thema: Orte der Einkehr und des Gebets – Historische Sakralbauten

Offenes Denkmal 2006

10. Sept. 2006; Thema: Rasen, Rosen und Rabatten – Historische Gärten und Parks