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Alt Mölln

Wissenswertes über Alt Mölln:

Die erste bekannte urkundliche Erwähnung Alt Möllns (Antiquum Mulne) stammt aus dem Jahre 1194[1]. Mit dieser Urkunde wurden die Modalitäten für die Aufteilung des Besitzes und der Einkünfte zwischen Bischof Isfried von Ratzeburg und dem Ratzeburger Domkapitel festgelegt. Auch findet Alt Mölln Erwähnung im Ratzeburger Zehntregister von 1230[2]. Ksp. Breitenfelde. Durch Alt Mölln verlief der alte Stecknitzkanal von 1398 im Bette der Hanenbeke.

Sehenswertes in Alt Mölln:

Der verstorbene Alt-Möllner Künstler und Bildhauer Karl-Heinz Goedtke schuf zum 800 jährigen Jubiläum ein Kunstwerk, welches aus Spenden der ansässigen Firmen und Einwohner bezahlt wurde. Die von ihm geschaffene „Hühnergruppe“ ist auf dem Dorfplatz zu bewundern.

Bereits im 14. Jahrhundert wird eine Wassermühle erwähnt[3]. Der spätere Besitzer der Wassermühle kaufte 1875 etwas Land dazu, um sich in Alt Mölln zusätzlich eine Windmühle außerhalb des Ortes an der Straße nach Breitenfelde zu bauen. In der Nacht vom 27. auf den 28.November 1985 fiel diese Mühle einem Brand zum Opfer und wurde dabei bis auf die Grundmauern zerstört. 1987 wechselte die Ruine den Besitzer und wurde später originalgetreu rekonstruiert. 1995 wurde die “neue” Windmühle eingeweiht und erhielt den Namen Wessellermühle Alt Mölln.

Alte Geschichten und was man sich hier so alles erzählt:

Nach einer Mitteilung von Frau D. in Hamburg befanden sich beim Horsberg Brandstellen mit Tongefäßscherben[4].

Nahe dem Kanalübergang nach Mölln liegt etwas nördlich der Landstraße vor einer Höhe eine alte Wallanlage, die im Volksmund „Franzosenschanze“ heißt. Die Befestigung soll 1813 von den Franzosen angelegt worden sein[5].

Durch Alt Mölln führte wahrscheinlich ein alter Weg, der von Mölln kommt und sich etwa mit der heutigen Straße deckt. Er liegt im Zuge eines der alten Salzwege, die vom Elbeübergang über Mölln nach Lübeck führten[6].

An der Stelle der im „Lusbusch“ gelegenen Schanze wurden nach einer schriftlichen Mitteilung des Herrn Landesarchivars Sch. von dem Sohn des Geflügelfarmbesitzers E. zahlreiche unverzierte, wahrscheinlich mittelalterliche Scherben gefunden, die nicht erhalten blieben[7].

Der Müller soll 1937 auf grausame Art ums Leben gekommen sein. Es wird erzählt, dass der Müller, der auf seinem Motorrad heimkam, eine Eisenstange über der Schulter trug. In der engen Einfahrt streifte die Eisenstange eine Stallwand, schwenkte herum und drehte dem Müller den Hals um[8].

Es wird einiges über den Wald zwischen Alt Mölln und Hammer (Hammerwald) erzählt. Uns ist allerdings nicht ganz klar, ob es sich hierbei nicht eher um eine Verwechslung mit einem anderen gleichnamigen Wald handelt. [9].

Alt Mölln

Alt Mölln

Bilder aus Alt Mölln

2008-12-07-Alt Mölln – Impressionen

2011-05-21-Alt Mölln – Renaturierung Priesterbach – Wanderung mit Gemeindevertretung

2011-09-28-Alt Mölln – Herbstimpressionen


[1] Urkunde über die Modalitäten für die Aufteilung des Besitzes und der Einkünfte zwischen Bischof Isfried von Ratzeburg und    dem Ratzeburger Domkapitel von 1194, MUB I, 154.

[2] Ratzeburger Zehntregister von 1230, MUB I, 375.

[3] Kobbe, 383.

[4] Kersten, 138.

[5] Kersten, 138.

[6] Kersten, 138.

[7] Kersten, 138.

[8] Volksmund, Forum http://www.allmystery.de.

[9] Volksmund, Forum http://www.allmystery.de.