Wissenswertes über Albsfelde:
Albsfelde (Albrechtesvelde) wird im Ratzeburger Zehntregister von 1230 erwähnt[1]. Ksp. St. Georg (Eintragung der Kirchspielzuordnung fehlt im Zehntregister).
Erreicht man Albsfelde aus Richtung Lankau kommend, fährt man über den Albsfelder Berg. Er liegt 80 Meter über dem Meeresspiegel und ist damit der zweithöchste Punkt im Kreis Herzogtum Lauenburg. Über den Albsfelder Berg verlief die Alte Salzstraße. Durch Albsfelde führte auch die Landstraße für Extrafuhren von Ratzeburg nach Hamburg.
Albsfelde wurde 1291 einem Bürger aus Lübeck verkauft[2]. Im Jahr 1444 ging Albsfelde mit Zustimmung der Herzöge Magnus und Bernhard an die Stadt Lübeck[3].
Am Straßenrand erinnert deshalb noch heute ein alter Grenzstein mit dem lübbschen Doppeladler an diese Zeit, denn Albsfelde gehörte bis zum 31.03.1937 als Exklave zu Lübeck. Dies änderte sich erst mit Wirkung vom 01.04.1937 mit dem Gesetz über Groß-Hamburg und andere Gebietsbereinigungen vom 26.01.1937. Albsfelde ist mit seiner geringen Einwohnzahl einer der kleinsten Orte Deutschlands.
Sehenswertes in Albsfelde:
Der alte Ziehbrunnen (Soot) in der Ortsmitte gelegen. Eine wahrlich imposante Erscheinung. Bis Mitte der fünfziger Jahre wurde dieser Brunnen noch benutzt.
Albsfelder Berg (80m hoch).
Bilder aus Albsfelde
2008-02-12-Albsfelde – alter Ziehbrunen
2008-09-28-Albefelde – Impressionen
2009-01-25-Albsfelde – alter Grenzstein
[1] Ratzeburger Zehntregister von 1230, MUB I, 375.
[2] UBStl , I, 525.
[3] Kobbe, 242.


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